Unser Hund hat sich mittlerweile zum Liebling des Ortes gemausert. Alle finden ihn süß und knuffig, alle wollen ihn streicheln und die alte Socke genießt das. Neulich waren wir in der Welpenschule mit ihm. Alle um die zwölf Wochen alt, so wie er, aber nur halb so groß und unser Wolf dazwischen.

Heute waren wir in Hagen, Omi besuchen. Als wir Gassi gingen (also mit dem Hund, nicht mit Omi), standen da drei junge, Respekt gebietende Polizisten neben ihrem Auto. Wir wollten uns dezent vorbei schleichen, da hörte ich einen von ihnen sagen: „Was ist das denn?“

Da konnte ich mir eine Antwort natürlich nicht verkneifen und sprach: „DAS ist ein Bär in einem Hundekörper.“

Die drei Jungs lachten, einer kniete sich hin und rief „Nein, ist der süß!“, dann wurde mein Bär in Hundegestalt geknuddelt und gekuschelt. „Welche Rasse?“ „Mann, ist der weich“ und ähnliche Satzfetzen hielten meinen Leonberger, der eines Tages mehr auf die Waage bringen wird als ich (also DANN), nicht davon ab, sich wie der König von Hagen zu fühlen.

Abgesehen davon, dass ich eh ein großer Fan der Hagener Polizei bin (meine Mutter wohnt quasi über ihnen und sie passen gut auf sie auf), kann ich euch allen da draussen nur raten:

Falls ihr einen Überfall plant oder sonst was Illegales: Vergesst Pistolen, Giftgas, überhaupt alle Formen von Gewalt.

Lasst einen Leonberger-Welpen Schmiere stehen.

Kein Polizist kommt daran vorbei…

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